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11.03.2022

Fachgruppe Rotmilan der Deutschen Ornithologen-Gesellschaft zu Rotmilan-Todesursachen und Gefährdung durch Windenergieanlagen

Nach der Naturschutzinitiative (NI) hat sich auch die Fachgruppe Rotmilan der Deutschen Ornithologen-Gesellschaft zu dem frontal-Beitrag/ZDF vom 22.02.2022 geäußert.

Diese Stellungnahme deckt sich weitgehend mit der von der NI (Dr. rer.nat. Wolfgang Epple).

  

Aus der Stellungnahme der Fachgruppe Rotmilan der Deutschen Ornithologen-Gesellschaft, 09.03.2022:

„Aufgrund der Berichterstattung in den öffentlich-rechtlichen Medien zu den Todesursachen des Rotmilans und einer möglichen Gefährdung der Art durch Windenergieanlagen (WEA) in Deutschland hat die Fachgruppe Rotmilan der Deutschen Ornithologen-Gesellschaft in Zusammenarbeit mit den deutschen Rotmilan-Expertinnen und Experten eine Stellungnahme zu den fachlichen Hintergründen erarbeitet. 

Im ZDF Frontal Beitrag „Rotmilan gegen Windkraft - Das Märchen vom bedrohten Greifvogel“ vom 22.02.22 sowie weiterer Berichterstattung z.B. auf tagessschau.de werden Angaben gemacht zu den Todesursachen des Rotmilans basierend auf dem EU-LIFE Projekt EUROKITE (LIFE18/NAT/AT7000048) vor dem Hintergrund des Konfliktfelds Artenschutz und Windenergieausbau in Deutschland. Da uns als Ornithologen und Wissenschaftler einige der getroffenen Aussagen zu diesem Thema befremdet haben, möchten wir im Folgenden die im Bericht dargestellten “Zwischenergebnisse” kritisch hinterfragen und fachlich einordnen.

Unseren ausführlichen Informationen stellen wir eine Zusammenfassung der Kernaussagen voran:
Die zentrale Aussage des TV-Berichts, Windenergieanlagen spielten keine relevante Rolle als Gefährdungsfaktor für den Rotmilan, widerspricht dem Stand der wissenschaftlichen Forschung. Die zur Herleitung dieser These angeführten Projektergebnisse lassen diese Schlussfolgerung nicht zu.

Die EUROKITE-Zwischenergebnisse zeichnen ein verzerrtes und nicht-repräsentatives Bild der Rotmilan-Todesursachen, da sie hauptsächlich auf der Besenderung von Jungvögeln beruhen. Die Verlustursachen und die Mortalitätsraten unterscheiden sich jedoch in den Altersklassen und müssen separat betrachtet werden. Besenderte Jungvögel, die noch am Nest durch Beutegreifer gefressen wurden, können schlichtweg nicht durch Kollisionen sterben.“

Lesen Sie hier die vollständige Stellungnahem der Fachgruppe Rotmilan >>>

Lesen Sie hier die Stellungnahmen des Wissenschaftlichen Beirates der NI, Dr. Wolfgang Epple:

25.02.2022 - EU-Projekt Windkraft und Rotmilan >>>

04.03.2022 - Voreilige Schlüsse von „frontal“ - Dr. Wolfgang Epple >>> 

 

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