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25.10.2023

Rheinland-Pfalz

Vogelzug an der Westerwälder Seenplatte

 

An einem Sonntagmorgen im September trafen sich zahlreiche naturinterssierte Teilnehmer um an der Vogelzug-Exkursion der Naturschutzinitiative teilzunehmen. Zu Beginn gab es einen theoretischen Exkurs zur Historie der Vogelzugbeobachtung mit, aus heutiger Sicht, lustigen Anekdoten. So glaubten z.B. unsere Vorfahren lange Zeit, Schwalben würden am Grund von Teichen im Schlamm Winterschlaf halten. Nach der Einführung in das Thema Vogelzug ging es los durch Wiesen und Wald in Richtung Brinkenweiher.

Unterwegs lauschten die Teilnehmer den Vogelstimmen im Wald, aber es blieb sehr ruhig an diesem sonnigen Herbsttag. Zwischendurch erläuterte die Exkursionsleiterin Heide Bollen, wie der Vogelzug erforscht wird, z.B. mit Hilfe von Beringung oder Besenderung der fliegenden Wanderer. Kurz wurden auch die verschiedenen Zugformen erläutert, Zugwege und Richtung. Am Brinkenweiher konnten die Teilnehmer durch mehrere Spektive die zahlreichen Wasservögel wie Haubentaucher, Zwergtaucher und Blässhühner beobachten, aber auch Pfeifenten, klassische Zugvögel, die aus den nördlichen Gefilden kommen und bei uns überwintern. Auf dem Rückweg zum Parkplatz, über eine andere Strecke, gab es zum Thema Zug noch mehr zu erfahren. Es ging um die verschiedenen Orientierungssysteme der Zugvögel und um ihre körperliche Anpassung an diese unglaubliche Leistung. Auch die zahlreichen Gefahren auf dem Zug und der Einfluss des Klimawandels wurden erwähnt.

Zum Schluss wurden noch Rekorde aufgezählt. So fliegt die Streifengans jährlich zweimal über den Himalaya, die Pfuhlschnepfe fliegt die längste Non-stop-Strecke mit 4500 bis 5000 km und die Küstenseeschwalbe hält den Rekord für die längste jährliche Flugstrecke von 90.000 km, einmal fast vom Nord- zum Südpol und zurück. Obwohl den Teilnehmern während der Wanderung einige Theorieeinheiten nicht erspart werden konnten, um ihnen das Thema Vogelzug in all seiner Komplexität näher zu bringen, waren am Ende der Exkurison alle Teilnehmer begeistert.

Die Naturschutzinitiative bedankt sich bei Ihrer Fachbeirätin und Ornithologin Heide Bollen ganz herzlich für die Durchführung dieser schönen Exkurison.

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