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"Alles, was gegen die Natur ist, hat auf Dauer keinen Bestand"
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Charles Darwin -

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16.05.2019

Rotmilane im Stölzinger Gebirge (Nordhessen)

 
Brütender Rotmilan - Foto: Sylvia Brehm

Seit 2014 kartieren ehrenamtliche Naturfreunde im Stölzinger Gebirge die Brut- und Revierplätze von Greif- und Großvögeln. Im Fokus steht der weltweit bedrohte Rotmilan.

Ab dem Jahr 2019 koordiniert die Naturschutzinitiative e.V. (NI) die Aktivitäten des Rotmilanteams, welches aus drei aktiven Mitglieder besteht. Weitere sieben Unterstützer wohnen direkt in der Region.

In diesem Jahr konnten auf der regelmäßig kontrollierten Untersuchungsfläche von ca. 63 km² bereits 9 besetzte Horste und 3 Reviere ermittelt werden. Einige Brutplätze sind allerdings noch nicht exakt lokalisiert, sodass die Zahl der Paare noch steigen wird.

Im langjährigen Mittel sind es ca. 17 Brut- und Revierpaare (ca. 27 Brutpaare pro 100 km²).

Dies ist ein extrem hoher Wert für Hessen und übertrifft so manches Top5 EU-Vogelschutzgebiet der Art für Hessen.

Leider gibt es auch unerfreuliche Nachrichten. Ein langjähriges ortstreues Rotmilanpaar wurde durch Bauarbeiten an einem Feldweg in der unmittelbaren Horstumgebung gestört. Nach fünf ununterbrochenen Brutjahren verließ das Paar diesen Ort.

Verantwortlich war die Untere Naturschutzbehörde beim Kreis Hersfeld-Rotenburg, die für die Bauarbeiten keine zeitliche Begrenzung vorgab. Erkundigungen beim Rotmilanteam, welches durch die Pressearbeit zum Thema Rotmilan im Stölzinger Gebirge regelmäßig informiert, blieben aus.

Text: Arno Werner, Länder-/Fachbeirat der NI für den Kreis Hersfeld/Rotenburg

 

 

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