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04.05.2022 - PRESSEMITTEILUNG

Wer singt denn da?

Vogelstimmenwanderung der NI war ein großer Erfolg

Teilnehmer der Vogelstimmenwanderung - Foto: Hubert Jung
 
Frühmorgens, wenn die Vogelwelt erwacht, trafen sich auf Einladung der NI-Regionalgruppe Wetterau gut gelaunte und sehr interessierte Naturfreunde zu einer Vogelstimmen-Exkursion in Bodenrod/Butzbach. Bereits zu Beginn der Veranstaltung erfuhren die ca. 20 Teilnehmer von Hubert Jung, Ornithologe und Sprecher der NI-Regionalgruppe Wetterau, von den vielen Besonderheiten der Singvögel und insbesondere, warum die Vögel singen. Ein neugieriger Rotmilan kreiste über der Gruppe und begleitete die Vogelwanderer noch einige Zeit in niedriger Höhe.

Im Wald boten die Laubvögel ein fröhliches Gesangsdivertimento – begleitet von trommelnden Bunt- und Schwarzspechten - ein wahrhaft akustischer Genuss. Nicht ganz einfach, die vielseitigen Rufe und Gesänge auseinanderzuhalten.

Unter dem erschreckenden und ernüchternden Eindruck der vielen Baumschäden durch Windbruch und durch großflächig betriebenen Schirmschlag wegen Borkenkäferbefall, kahlen Waldflächen, die ehemals einen großen Nadelholzbestand bildeten, setzte Hubert Jung die Exkursion fort. „Die Rodungsmaßnahmen sind unnötig, die Waldböden und deren Wasserhaushalt werden nachhaltig geschädigt“, kritisierte Hubert Jung. „Die gesunden Fichten können sich gegen Borkenkäfer selbst helfen“, so Jung weiter. „Durch die schweren Harvester und Rückemaschinen wird der Boden großflächig verdichtet, kann Regenwasser nur noch bedingt aufnehmen und dadurch wird die wertvolle Humusschicht vernichtet“, bedauerte der Ornithologe. „Außerdem spenden die verbleibenden Nadelholzbäume Schatten, der im Hochsommer über 30 % Kühlung am Boden erzeugt. Forschungen mit Wärmebildkameras haben das bewiesen“, so Jung weiter. Die natürliche Verjüngung im Wald ist immer die nachhaltigste Art, resistente Baumarten über die Evolution zu bekommen. Mit der Zeit fällt immer wieder ein abgestorbener Baum um und sorgt so als Totholz mit Hilfe der Kleinlebewesen für Biologische Vielfalt am Boden. „Diese Methode würde sich auch positiv auf den städtischen Haushalt auswirken, da die, zu Dumpingpreisen verkauften Bäume, nicht die Kosten für die später erforderliche, umfangreiche Wege-Wiederherstellung decke und so zu Verlusten führe“, so Hubert Jung abschließend.

Nach einem umfangreichen und leckeren Wiesenfrühstück ging es gestärkt zurück zum Ausgangspunkt. Mit vielen interessanten Erkenntnissen rund um die Welt der Singvögel im Gepäck und mit dem Wissen, 33 Vogelarten gesehen und gehört zu haben, verabschiedeten und bedankten sich die begeisterten Naturfreunde für diese ganz besondere und spannende Veranstaltung.

Stärkung beim ausgiebigen Frühstück - Foto: Hubert Jung

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