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25.07.2019 - PRESSEMITTEILUNG

Nordrhein-Westfalen

Kein Industriegebiet im Ischerother Wald!

 
Foto: Archiv Naturschutzinitiative e.V. (NI)
Dipl.-Ing. agr. Gerhard Bottenberg (Mitte), Länder- und Fachbeirat der NI, erläutert den Exkursionsteilnehmern die hohe Wertigkeit des Ischerother Waldes

Im Ischerother Wald im Kreis Siegen-Wittgenstein soll ein Industriegebiet errichtet werden. Der Ischeroth ist nicht nur der höchste Berg im Stadtgebiet von Freudenberg, sondern auch ein strategischer Punkt mit einer phantastischen Aussicht. Der Blick schweift über das Siegerland zum Rothaargebirge, der Kalteiche bis zum Hohen Westerwald. Wald, Wiesen und Felder bilden eine abwechslungsreiche und reizvolle Kulturlandschaft. Mit etwas Glück kann man zur Zeit die schönen und seltenen Schmetterlinge Großer Blauschillerfalter und Großer Eisvogel beobachten.

Das Vorkommen dieser anspruchsvollen Waldschmetterlinge zeigt die Hochwertigkeit des Ischerother Waldes mit Schluchtwald, Haubergswald und auch älteren Fichtenbeständen mit Kraut und Strauchschichten. Der Ischeroth hat eine hohe Biodiversität, die zu schützen und zu erhalten ist. Rotmilane und Schwarzmilane ziehen hier regelmäßig ihre Kreise. Von besonderer Bedeutung ist der Ischeroth als Teil des europaweit bedeutsamen Wildtierkorridors „Grünes Band Landhecke“ mit der Talbrücke Büschergrund der A 45. Dieser Wildtierkorridor bildet die wichtigste Verbindung zwischen dem Rothaargebirge und dem südlichen Sauerland zum Westerwald. Wildkatzen, Rehe, Damhirsche und Luchse nutzen neben vielen anderen Arten diesen Wildtierkorridor mit der Talbrücke Büschergrund.

Die Pläne der Stadt Freudenberg würden den Ischeroth in eine weithin sichtbare Industrieterrasse verwandeln. Die hohe Biodiversität würde großflächig vernichtet und der europaweit bedeutsame Wildtierkorridor an einer seiner empfindlichsten Stellen durch Lärm- und Lichtverschmutzung massiv beeinträchtigt. Die Naturschutzinitiative e.V. (NI) verurteilt diese Industriegebietspläne der Stadt Freudenberg aufs schärfste.

„Der Ischeroth muss als Naherholungsgebiet und wertvolles Naturgebiet erhalten bleiben. Wir ermutigen die Haubergsgenossenschaften Bühl und Büschergrund in ihrer Weigerung, den wertvollen Wald an die Stadt Freudenberg zu verkaufen und standhaft zu bleiben. Ein Zwangsumlegungsverfahren, mit dem den Haubergsgenossen gedroht wird, ist rechtlich gar nicht möglich und dient der reinen Panikmache. Es ist völlig verantwortungslos, im Zeitalter des Artensterbens und dem Verlust an Biologischer Vielfalt Waldflächen zu Industriegebieten zu machen. Wer ständig von ‚Klimaschutz‘ spricht, muss die Wälder schützen. Wir brauchen jeden Baum“, erklärte Dipl.-Ing. agr. Gerhard Bottenberg, Länder- und Fachbeirat der NI.

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