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25.03.2021  PRESSEMITTEILUNG

Neue Regionalgruppe Kinzig-Spessart des Umweltverbandes Naturschutzinitiative e.V. (NI)

Naturschutz- und FFH-Gebiete, Feldhamster und Biologische Vielfalt schützen

Die bereits im Oktober 2020 gegründete Regionalgruppe „Kinzig-Spessart“ des Umweltverbandes Naturschutzinitiative e.V (NI) ist auf mittlerweile über 30 Mitglieder angewachsen.

Die neue Gruppe wird sich in Zukunft mit Herz und Verstand in möglichst vielen Bereichen des heimischen Naturschutzes engagieren. Sprecherin der Regionalgruppe Kinzig-Spessart ist die Dipl.-Biologin Dr. Yvonne Walther.

Die Aktiven sind zum großen Teil schon sehr lange im Naturschutz tätig. Allerdings hatte sich bei ihnen eine gewisse Verdrossenheit mit den etablierten Naturschutz-Verbänden eingestellt. Der Wunsch, ausschließlich im Sinne der Natur zu handeln, ohne sich wirtschaftlich oder politisch abhängig zu machen, soll von jetzt an authentisch gelebt werden. Dr. Yvonne Walther fasst eine Umfrage bei den Mitgliedern zusammen: „Unsere Mitglieder wünschen sich einen ehrlichen Natur-, Arten- und Biodiversitätsschutz, der das gesamte Ökosystem mit seinen für die Artenvielfalt wichtigen Lebensräumen in den Blick nimmt.“

So gab die Regionalgruppe der NI bereits im Dezember 2020 ihre erste umfangreiche Stellungnahme im Zuge der Regionalplanung Südhessen ab. Hierbei ging es um erhebliche artenschutzrechtliche Bedenken gegen eine Windvorrangfläche in einem 80 ha großen Waldgebiet im östlichen Spessart (Sinntal).

Anfang Januar 2021 folgte bereits die zweite Stellungnahme, in der die Naturschutzinitiative (NI) eine Trassenführung der TenneT-Hochspannungsleitung „P43 „Mecklar-Bergrheinfeld“ durch die Kuppenrhön und den östlichen Spessart aus naturschutzfachlichen Gründen ablehnt.

Anfang 2021 erarbeitete die NI-Regionalgruppe Kinzig-Spessart weitere Stellungnahmen im Rahmen der Beteiligung der Naturschutzverbände zu den Pflegeplanungen 2021 in Naturschutzgebieten und Flora-Fauna-Habitat-Gebieten im Zuständigkeitsbereich der Forstämter Jossgrund und Schlüchtern.

Der streng geschützte Feldhamster bot Anfang März den nächsten Anlass, um für die NI tätig zu werden. So hat der Umweltverband bei den Unteren und Oberen Naturschutzbehörden ein Schreiben eingereicht, worin ein vorübergehender Baustopp auf einem Bauabschnitt in Hanau-Mittelbuchen gefordert wird, um den Eintritt eines artenschutzrechtlichen Tötungstatbestandes einer gefährdeten Teilpopulation dieser Säugtier-Art zu vermeiden.

Obwohl die NI-Gruppe erst seit Oktober des vergangenen Jahres besteht, wurden schon viele Projekte auf den Weg gebracht. In der NI-Regionalgruppe engagieren sich nicht nur die „alten Hasen“, sondern es bringen sich auch junge Mitglieder aktiv ein.

Die Zusammenarbeit und der Zusammenhalt unter den Mitstreitenden unterstützt und spornt auch für zukünftige Projekte an. So sind, wenn die Corona Situation es zulässt, Vortragsreihen zu verschiedenen Themen geplant, zu denen die Bevölkerung eingeladen werden wird. Als erste Veranstaltung ist Ende April eine fachkundige Führung zu den Schachblumenwiesen im Sinntal durch deren langjährige Betreuerin Irmgard Schultheis geplant, sofern es die Covid-19-Pademie gestattet. Nähere Informationen werden über die regionale Presse und die Homepage der NI unter „www.naturschutz-initiative.de“ bekannt gegeben.

Die Naturschutzinitiative e.V. (NI) ist ein gemeinnütziger, bundesweit anerkannter und unabhängiger Naturschutzverband mit fast 15.000 Mitgliedern. Die NI hat sich zum Ziel gesetzt hat, Landschaften, Wälder, Wildtiere und Lebensräume zu schützen. Der Verband ist in den einzelnen Kreisen und Regionen durch über 20 ehrenamtlich tätige Länder- und Fachbeiräte mittlerweile in ganz Hessen vertreten.

Dipl.-Biologin Dr. Yvonne Walther, Sprecherin der Naturschutzinitiative e.V. (NI) Hessen - Foto: Ruth Marcus

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                               AK Westerwald
  
DR. WOLFGANG EPPLE
GANZHEITLICHER NATURSCHUTZ
 
 


 

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